Eberhard Straub

Eberhard Straub wurde 1940 in Berlin-Charlottenburg geboren. Er studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie an den Universitäten Bonn, München, Turin und Wien. Der habilitierte Historiker, der beruflich u.a. in Madrid, Valladolid, New York und Wien tätig war, arbeitete fast zehn Jahre als Feuilletonredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit 1998 wirkt Straub als freier Journalist und Publizist in Berlin.

Die zahlreichen Publikationen des Berliners umfassen Werke zur Kultur- und Ländergeschichte (Spanien, Preußen), historische Biographien sowie Literatur und Kunst. Straubs essayistischer, anekdotenreicher Stil ist eines seiner Markenzeichen als Publizist. Er gehörte lange Jahre zum festen Autorenstamm des Siedler-Verlages und veröffentlichte zuletzt mehrfach bei Klett-Cotta.

1994 war er zusammen mit Ernst Nolte, Heimo Schwilk, Ulrich Schacht, Tilman Krause und zahlreichen weiteren Autoren am konservativen Sammelband Die selbstbewusste Nation beteiligt. Heute ist Straub u.a. Autor des von Götz Kubitschek verantworteten Theorieorgans Sezession. Straub ist überzeugter Europäer und streitet als Publizist seit Jahrzehnten für die Renaissance des Alten Kontinents.