Mykola Sziborskyj

Mykola Sziborskyj

Mykola Orestowytsch Sziborskyj (Микола Сціборський), 1898–1941, ging 1915 als Freiwilliger in den Krieg. Anschließend, im Januar 1916, absolvierte er erfolgreich die Fähnrichschule. Während der Kämpfe des Ersten Weltkriegs wurde Sziborskyj zweimal verwundet und erhielt vier Auszeichnungen. Im November 1917 wurde er schwer verletzt. Aus dem Krankenhaus als Invalide entlassen, erlebte er revolutionäre Zustände in der Heimat. Daher meldete er sich zur jungen Armee der Ukrainischen Volksrepublik und avancierte als Zwanzigjähriger zum Berater des Verteidigungsministers.

Nach diversen politischen Wirren kam es zu einem Staatsstreich. Sziborskyj half beim Aufbau eines modernen Staates. Innere und äußere Widersprüche verschärften sich, woraufhin die Militärdiktatur fiel. Sziborskyj wechselte zurück in die Reihen der Volksrepublik, bevor er samt Regiment inhaftiert wurde. Nach seiner Entlassung ging er in die Tschechoslowakei und studierte an einer Exiluniversität Wirtschaftsingenieurwesen. In Prag sammelten sich zu dieser Zeit zahlreiche ukrainische Patrioten: Sziborskyj wurde ihr theoretischer und organisatorischer Kopf.

Seine Erfahrungen fasste Sziborskyj in einem Buch zusammen, welches 1935 als Natiokratie erschien. 1940 erarbeitete Sziborskyj einen Verfassungsentwurf und ging zurück in die Heimat als Kader der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN).

Am 30. August 1941 starb Mykola Orestowytsch Sziborskyj an den Folgen eines sowjetischen Terroranschlags in seinem Heimatort Zhytomyr. Seine Schriften werden heute in der ukrainischen Rechten als Schlüsseltexte angesehen.

Mykola Orestowytsch Sziborskyj (Микола Сціборський), 1898–1941, ging 1915 als Freiwilliger in den Krieg. Anschließend, im Januar 1916, absolvierte er erfolgreich die Fähnrichschule. Während der... mehr erfahren »
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Mykola Sziborskyj

Mykola Orestowytsch Sziborskyj (Микола Сціборський), 1898–1941, ging 1915 als Freiwilliger in den Krieg. Anschließend, im Januar 1916, absolvierte er erfolgreich die Fähnrichschule. Während der Kämpfe des Ersten Weltkriegs wurde Sziborskyj zweimal verwundet und erhielt vier Auszeichnungen. Im November 1917 wurde er schwer verletzt. Aus dem Krankenhaus als Invalide entlassen, erlebte er revolutionäre Zustände in der Heimat. Daher meldete er sich zur jungen Armee der Ukrainischen Volksrepublik und avancierte als Zwanzigjähriger zum Berater des Verteidigungsministers.

Nach diversen politischen Wirren kam es zu einem Staatsstreich. Sziborskyj half beim Aufbau eines modernen Staates. Innere und äußere Widersprüche verschärften sich, woraufhin die Militärdiktatur fiel. Sziborskyj wechselte zurück in die Reihen der Volksrepublik, bevor er samt Regiment inhaftiert wurde. Nach seiner Entlassung ging er in die Tschechoslowakei und studierte an einer Exiluniversität Wirtschaftsingenieurwesen. In Prag sammelten sich zu dieser Zeit zahlreiche ukrainische Patrioten: Sziborskyj wurde ihr theoretischer und organisatorischer Kopf.

Seine Erfahrungen fasste Sziborskyj in einem Buch zusammen, welches 1935 als Natiokratie erschien. 1940 erarbeitete Sziborskyj einen Verfassungsentwurf und ging zurück in die Heimat als Kader der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN).

Am 30. August 1941 starb Mykola Orestowytsch Sziborskyj an den Folgen eines sowjetischen Terroranschlags in seinem Heimatort Zhytomyr. Seine Schriften werden heute in der ukrainischen Rechten als Schlüsseltexte angesehen.

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