Junges Europa. Szenarien des Umbruchs

Felix Menzel / Philip Stein

Junges Europa. Szenarien des Umbruchs

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  • 978-3-944901-01-5
  • 100 Seiten, Klebebindung
  • Verlag: »Blaue Narzisse«

Buchbeschreibung

»Ethnische Kontinuität, nationale Identität und Selbstbestimmung sind nicht zwangsläufig an einen Nationalstaat gekoppelt.«

Die europäischen Rechtsparteien sind Verfechter einer restlosen Dekonstruktion der Europäischen Union und plädieren praktisch ausnahmlos für die Rückkehr zu den »klassischen« Nationalstaaten. Doch ist dieser Rollback tatsächlich eine realistische, gar wünschenswerte Lösung? »Junges Europa« nannte 1834 der italienische Freiheitskämpfer Giuseppe Mazzini einen revolutionären Geheimbund, der ein »Europa der Völker« anstrebte. Felix Menzel und Philip Stein haben im Jahr 2013 auf 100 Seiten acht Szenarien, die zu einem Umbruch und der Verwirklichung dieses Ideals heute führen könnten, ausführlich beschrieben. Viele dieser Szenarien sind Wirklichkeit geworden. 

Aufbauend darauf skizzieren Menzel und Stein, wie ein europäischer Staat, der von den Völkern durch Referenden zu gründen ist, aussehen müsste. Dies ist die Vision eines föderalistischen Europas der Völker, das die Autoren in Stellung zur bürokratischen EU bringen wollen. Die beiden Autoren sind sich dabei bewusst, dass die von ihnen beschriebenen Szenarien des Umbruchs ebenso wie ein umfassender europäischer Wandel keine Selbstverständlichkeit sind. Es ist das unendlich Unwahrscheinliche, das beide fasziniert. Gerade die Jugend muss es sein, die sich nicht von den engen Grenzen des »Machbaren« leiten lässt. Die Jugend muss das »unendlich Unwahrscheinliche« wagen!

Ein Buch, das auch heute, rund sechs Jahre später, an Aktualität kaum eingebüßt hat.